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Studentenwohnheim Pforzheim

Ein BHKW (wie am > Steinweg) verbietet sich in einem Studentenwohnheim, da dort die stete Nachfrage fehlt. Die tageszeitlichen Schwankungen, insbesondere aber die stark unterschiedliche Nachfrage an Wochenenden und in den Semesterferien machen ein flexibleres System nötig.

In > Pforzheim entschieden wir uns für die Nutzung der Erdwärme (10 Sonden à ca. 150 m Tiefe), da zum Einen durch das Grundwasser der Wärmeeintrag sehr hoch ist, zum anderen aber auch die relativ geringen Energieerträge aus der Erdwärme über die Wandheizung gut gepuffert werden können, so dass nicht in Spitzenabnahmezeiten auch Spitzenlast gefahren werden muss. Vielmehr macht die BUS-Steuerung es wiederum möglich, die steten Erträge in den Wandspeichermassen zu puffern, so dass wir mit einer relativ kleinen Wärmepumpe auskommen.

Studentenwohnheim Karlsruhe

In > Karlsruhe haben wir gegenüber Pforzheim wieder eine gänzlich andere Situation.

Zwar sind die Anforderungen durch die Nutzer gleich, allein die Situation vor Ort ist unterschiedlich. So kam durch einen schlechteren Energietransport im Grundwasser und durch ein grundsätzliches Verbot durch das Wasseramt der Einsatz einer Wärmepumpe nicht in Frage.

Zudem lag eine Fernwärmeleitung vom Kraftwerk im nahe gelegenen Rheinhafen in unmittelbarer Nähe des Wohnheimes, so dass mit relativ geringen Kosten ein Anschluss an diese Wärmeversorgung geschehen konnte. Somit fällt auch die Steuerung im Haus einfacher aus.

Die hierbei eingesparten Kosten haben wir in eine stärkere Wärmedämmung (20 cm gegenüber 16 cm in Pforzheim) investiert, um die Energienachfrage auf diesem Wege nochmals zu senken.