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Erdwärme gibt es in zweierlei Form:
1. Die Wärme aus dem heißen Erdinnern, die über Tiefenbohrungen angezapft wird. (> Grafik)
2. Die Erwärmung der äußersten Erdschichten durch die Sonne, die durch horizontale Erdwärmetauscher genutzt wird. (> Grafik)
3. Die Erwärmung der oberen Schichten durch die Sonne sowie Wärmeflüsse durch Grundwasser und aufsteigende Wärme, genutzt durch Bohrungen bis 200 m Tiefe. (> Grafik)
In > Pforzheim haben wir die dritte Variante eingesetzt - 10 Bohrungen in einer Tiefe von ca. 150 m liefern die Wärme für 230 Zimmer bzw. Appartements.
Erdwärme ist -mit Ausnahme der Tiefenbohrungen, die nur im Kraftwerksbau eingesetzt werden- die indirekte Nutzung der Sonnenenergie. Die Erde wird durch die Sonneneinstrahlung erwärmt und diese Wärme wird aufgenommen und genutzt..
Der Nachteil hierbei - es werden nur relativ geringe Temperaturen erreicht, die über Wärmepumpen komprimiert werden müssen. Der Vorteil - die Wärme steht unabhängig von Wetter, Sonnenstrahlung und Außentemperatur ganzjährig zur Verfügung.
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