w

architekt

ohnbau

architektur forschung + entwicklung generalplanung arbeitskreise

startseite

wir über uns

architekt

aktuelle projekte

referenzen

energie

technologie

inhaltsverzeichnis

kontakt

impressum

Neubau eines 9-Fam.-Wohnhauses in Passiv-Bauweise, Eggensteiner Straße, Stutensee.

Herr Prof. Dr.-Ing. Karl Gertis schreibt in einem Brief vom 19.02.1997 zum Mehrfamilienhaus Stutensee: "Der Ausdruck 'Passivhaus' gefällt mir nicht. Sie haben ... kein Passivhaus gebaut, sondern ein Niedrigenergiehaus, das auch eine Reihe von Aktiv-Komponenten aufweisst..."

Tatsächlich ist das 1996 errichtete Mehrfamilienwohnhaus per Definition kein Passivhaus. Das Gebäude hat einige aktive Elemente für die Erwärmung des Gebäudes und des Warmwassers. Die tatsächlichen Verbrauchswerte und Energiekosten (siehe > Tabelle) sowie die ökologische Bilanz sind trotzdem nicht schlechter als bei herkömmlichen Passivhäusern.

Hier die einzelnen Komponenten:

Ansicht von Süden
  • Fassade
Wärmedämmverbundsystem d= 20 cm
Transparente Wärmedämmung 100 qm
  • Bodenplatte
16 cm Foam-Glas unter dem Gebäude
  • Holzfenster
3-fach-Wärmeschutzverglasung k= 0,4 W/qmk
  • Dachdämmung
26-28 cm Zellulose
  • Solaranlage
18 qm Röhrenkollektoren
  • Gasbeheizung
Brennwertkessel 27 KW
  • Lüftung
kontrollierte Abluftanlage Wohnungen
Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung Büro
Ansicht von Süd-Osten
(größere Bilder durch Anklicken)
Die prognostizierten Verbrauchskosten haben sichc auch bei der Nutzung als Sozialwohnungen eingestellt bzw. wurden sogar noch unterschritten.

Für die Bewohner/ Mieter ergeben sich somit deutlich geringere Kosten für Heizung und Warmwasser. Sie betragen lediglich 1/3 der sonst üblichen Kosten in Neubauten. Siehe hierzu die ausführlichen Verbräuche der Jahre 2001-2005 (> Tabelle)

Aufbauschema der TWD (Transparente Wärmedämmung):
transparente horizontale Glasfibrillen werden mit schwarzem Kleber auf die Wand aufgebracht; durch die Sonneneinstrahlung erwärmt sich die eingeschlossene Luft; die Wärme wird an das Mauerwerk abgegeben und dringt mit einer zeitlichen Verzögerung von (je nach Material) einigen Stunden ins Gebäudeinnere ein