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integrative Planung

Noch heute erfolgt die Einbindung aller beteiligten Baupartner in chronologischer Weise. Dies bedeutet, dass nach einer Erstellung der ersten Planung durch Architekt, Bauherr und Bauträger die Produktion der tragenden Elemente sowie der Vorbereitung der Baustelle erfolgt. Nach Erstellung des Rohbaus werden die Zimmererarbeiten durchgeführt, im Anschluss folgen jeweils Dachdeckerarbeiten, Klempnerarbeiten, Installation der Fenster, Schlosserarbeiten, Elektro-, Sanitär-, Heizungsinstallation, Trockenbau, Innenputz usw. Die Gewerke arbeiten jeweils in nicht optimierter Abstimmung.

Ansatz des Forschungsprojektes war die Einbindung aller Baupartner von Anfang an in die gesamte und simultane Planung. Dies bedeutet, dass schon bei der Konstruktion des virtuellen Hauses über CAD Architekt, Bauunternehmer, Bauherr, produzierende Firma sowie die übrigen Gewerke einbezogen werden. Der Vorfertigungsgrad wird durch die Integration aller Gewerke in die Fabrikfertigung vor Ort maximiert. Dadurch lässt sich eine Optimierung sowohl in zeitlicher Hinsicht erreichen als auch durch die Durchführung der Arbeiten innerhalb einer Fabrikhalle die räumlichen Wege verkürzen sowie die Kommunikation erheblich vereinfachen.

Der durchgängigen Planungstechnologie vom Architekt über die Planung der Installation bis hin zur direkten Ansteuerung der robotergeführten Fertigung kommt eine besondere Bedeutung zu. Hierzu wurden grundlegende Datenmodelle zu erarbeiten, die es überhaupt ermöglichen, eine geschlossene CAD/CAM-Kette zu realisieren. Die bereits vorliegenden Erfahrungen hinsichtlich der Vorfertigungstechniken und der Produktionsabläufe sollten dementsprechend mit integriert werden. Auf der Basis einer präzisen Planung wurde hierzu ein vollständiges Datenmodell eines Wohnhauses erstellt. Hiermit ist die Voraussetzung gegeben, sämtliche Installationen und Zusatzelemente exakt vorzufertigen und diese nachfolgend in die Wandelemente zu integrieren.

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