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Leitlinien der Arbeitskreise |
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Strategie-Arbeitskreise für Architekten und Ingenieure
Architekten und Ingenieure tauschen Ihre beruflichen Erfahrungen in der Regel nur zum Teil oder überhaupt nicht aus. Oft sind die Ursachen in der „Angst“ vor dem Mitbewerber oder die Furcht, harterworbenes Know-How preiszugeben, begründet. Tatsächlich sind wir fast alle Einzelkämpfer geblieben und hüten unsere eigenen, guten und schlechten, Fehler und Erfahrungen, wie den eigenen Augapfel. Dabei haben wir alle ähnliche Probleme und versuchen diese meistens alleine zu bewältigen. Wenn überhaupt holen wir uns Rat bei teuren professionellen Anbietern, z.B. Rechtsanwälten, Steuerberater u.ä. Diese Profis verstehen unsere speziellen beruflichen Probleme nicht, sie können uns nur für ihren engen fachlich abgegrenzten Bereich Auskunft geben.
Wir sind alle Wissensunternehmer und dieses Wissen sollten wir, gerade auch zum eigenen Vorteil, mit Berufskollegen austauschen. Damit kann ein Teil des Kollegen Know How im eigenen Betrieb genutzt werden. Damit wird in einem Arbeitskreis ganz substanziell das Thema Netzwerk behandelt und gepflegt.
Bei den Arbeitskreisen für Architekten und Ingenieuren handelt es sich um Lerngemeinschaften durch Erfahrungsaustausch von Inhabern, Geschäftsführern und leitenden Angestellten in kleinen und mittleren Büros. Es wird keine Rechtsberatung durchgeführt.
Das besondere Merkmal der Arbeitskreise ist, dass die Teilnehmer innerhalb der Gruppe nicht im Wettbewerb stehen. So ist es möglich, die wirklich wichtigen Engpässe und entscheidenden Fragen wertfrei und offen zu behandeln.
Die Philosophie besteht darin, dass UnternehmerInnen dann viel voneinander lernen können, wenn ein besonderes Vertrauensverhältnis besteht. Deshalb gilt die grundsätzliche Regelung: der/die hinzukommende TeilnehmerIn darf kein Konkurrent eines oder mehreren schon vorhandenen Mitglieder des Arbeitskreises sein.
Die Mitgliedschaft in der Lerngemeinschaft bleibt nach außen hin vertraulich. Eine Liste der Mitglieder wird nicht veröffentlicht. Die Inhalte der Arbeitsgespräche sind ebenfalls vertraulich. Über die künftige Mitwirkung eines weiteren Teilnehmers entscheiden die Personen, die bereits Mitglied des Arbeitskreises sind.
In den Arbeitskreisen wird konzentriert und konsequent gearbeitet. Wir wollen keinen „Seminartourismus“ pflegen. Jeder soll in der gemeinsamen Arbeit für sein eigenes Unternehmen gewinnen.
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Inhalte der Gruppenarbeit in den Arbeitskreisen
Als Gewinner von Veränderungen erweisen sich stets die Unternehmen, die große Zusammenhänge erfassen und sich schnell und tief greifend anpassen können. Für Weiterentwicklung oder eine nahende Krise ist immer zuerst der eigene Schreibtisch zuständig und verantwortlich.
Strukturwandel, Verdrängungswettbewerb, sinkende Erträge und steigende Kosten erfordern nicht nur klare Führungsinstrumente, sondern auch eine tragfähige Strategie und einen frühzeitigen Warndienst. Auf diesen Gebieten gilt es voneinander zu lernen.
Aus drei Gründen werden konkrete Zukunftsplanungen anwesender Betriebe vorgestellt und behandelt.
Erstens: um den Vortragenden zu beraten und ihm zu helfen.
Zweitens: um die Erkenntnisse auf den eigenen Betrieb zu übertragen. Kooperation, Kapazitätsaustausch oder die Bildung anderer Netzwerke zwischen den Teilnehmern wird angestrebt.
Drittens: um ein Controlling von „außen“ zu erfahren.
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Ziele der Gruppenarbeit in den Arbeitskreisen
Das Ziel der gemeinsamen Arbeit besteht grundsätzlich in der Vermeidung von Managementfehlern. Strategische Planung kommt auf den Prüfstand.
Management wird verstanden als etwas Schöpferisches, als Kunst, Talente richtig einzusetzen.
Management heißt Spezialisten zum Erfolg zu führen, sauber zu strukturieren, Ordnung zu schaffen und positive Ergebnisse zu erwirtschaften. Die zeitlichen und finanziellen Mittel werden immer knapp sein. Es gehört deshalb zu den Zielen des Arbeitskreises, dass alle betrieblichen Probleme nach Möglichkeit aus eigener Kraft gemeistert werden. Ebenso soll ständig diskutiert werden, was dazu gehört, um Marktführer in einer klaren Kunden - Zielgruppe zu werden bzw. Marktführer zu bleiben.
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Ein Gramm Ehrlichkeit ist mehr wert als ein Kilo Sachverstand. Der Arbeitskreis als Beirat?
Große Unternehmen haben einen Beirat. Der Beirat soll das Unternehmen beraten. Doch welcher selbständige Architekt oder Ingenieur verfügt über einen eigenen Beirat?
Wissen ist heute die knappste Ressource. Während in den Großfirmen Zugriffsmöglichkeiten auf vorhandenes Wissenspotential besteht, erschließt der umsichtige Chef eines kleineren Unternehmens das benötigte unternehmerische Detail-Wissen und den betrieblichen Vergleich über einen permanenten und qualifizierten Erfahrungsaustausch in einem Arbeitskreis.
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Vorgehensweise und Verknüpfung
Die TeilnehmerInnen stellen jeweils im Arbeitskreis ihre Strategien, Pläne, Probleme und Methoden vor. So wird durch ständige Übung soziale Kompetenz erreicht und die Frage beantwortet: Hat das Konzept Bestand vor den Augen befreundeter Kollegen?
Je mehr praktische und weiter verfolgbare Zukunftsplanungen in der Runde nach und nach entstehen, desto nützlicher wird der Prozess für die ganze Gemeinschaft. Die geistige Kraft der Gruppe wird gewissermaßen laufend potenziert. Der aktive Input sichert den brauchbaren Output. Praxis und Theorie ergänzen sich.
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Mitgliedschaft in einem Arbeitskreis für Architekten und Ingenieure
Der Wunsch nach Mitgliedschaft wird schriftlich oder mündlich geäußert. Über Aufnahme oder Ablehnung entscheiden die Personen, die bereits Mitglied des Arbeitskreises sind.
Einem Arbeitskreis sollen in der Regel nicht weniger als 8, höchstens jedoch 15 Mitglieder zugehören; angestrebt werden 12 Teilnehmer. Lediglich zur START-UP Veranstaltung können bis zu 20 Teilnehmer erscheinen.
Sollten sich weniger als acht Teilnehmer zu einem Arbeitskreistreffen anmelden, so ist der Veranstalter berechtigt das Treffen abzusagen. Das Treffen wird dann vom Veranstalter noch einmal organisiert und angekündigt. Sollten wiederum weniger als acht Anmeldungen vorliegen, so ist der Veranstalter berechtigt den Arbeitskreis aufzulösen.
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Status der Mitgliedschaft
Es können grundsätzlich Firmen / Büros Mitglied sein. Die Firmen können von Fall zu Fall entscheiden, welche Personen an den jeweiligen Treffen teilnehmen. Persönliche Einzelmitgliedschaft ist möglich, wenn sie (pro forma wegen des Wettbewerbsverhältnisses) einer Firma zugeordnet werden kann.
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Kosten
Die Kosten für eine zweitägige Veranstaltung des Arbeitskreises werden durch eine Gebühr an den Veranstalter abgedeckt. Die Kosten pro Treffen und Firma betragen je nach Teilnehmerzahl zwischen netto 750,- € und 950,- €, wobei eine Teilnehmerzahl von mindestens 8 bis maximal 15, angestrebt werden 12, vorgesehen ist. Das Einzelunternehmen kann auch mit zwei Mitarbeitern vertreten sein. Die Kosten des Tagungshotels rechnet jeder Teilnehmer direkt ab; Bestellung erfolgt über den Veranstalter.
Mitglieder des Arbeitskreises, die an dem Nachfolgetreffen nicht teilnehmen können, zahlen in der Regel die halbe Seminargebühr. Die Mitgliedschaft und das Stimmrecht zum Abwehren von Wettbewerbern bleiben dabei voll erhalten. Es entstehen sonst keine finanziellen und sonstige Verpflichtungen des Mitgliedes.
Wird die vorgenannte Gebühr nicht bezahlt, so erlischt die Mitgliedschaft. Wird die Neuaufnahme zu einem der nächsten Treffen wieder beantragt, so kann jedes Mitglied innerhalb des Arbeitskreises von seinem Einspruchsrecht Gebrauch machen.
Die START-UP Veranstaltung zu einem Arbeitskreises wird zu einer geringeren Gebühr angeboten.
Die Gebühr ist jeweils spätestens einen Monat vor der Veranstaltung zu bezahlen.
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Veranstalter
Der Arbeitskreis wird von Heinz Maier, Jahrgang 1953, organisiert, geleitet und moderiert. Heinz Maier ist seit 30 Jahren Architekt, davon 27 Jahre als selbständig freier und baugewerblich tätiger Architekt; Näheres unter www.heinz-maier.de .
Heinz Maier hat die Verantwortung für die geistige Weiterentwicklung der Gruppe. Er strukturiert Lern- und Entscheidungsprozesse, übernimmt die Moderation, regt zur Reflexion an, hält
Kurz
vorträge und bringt aktuelle Themen ein.
Er hält die Gruppe von der Teilnehmerzahl her stabil, indem er für Akquisation sorgt, wenn Abgänge durch Zugänge ausgeglichen werden müssen. Er organisiert die Veranstaltungen, stellt Programme und Hilfsmittel zur Verfügung und fertigt ein Protokoll.
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Jahrestermine und Tagungsorte
Um Kontinuität und Lernerfolg sicherzustellen, werden Frühjahrs- und Herbsttermine frühzeitig, in der Regel beim vorhergehenden Meeting, festgelegt, so dass sich alle Beteiligten gut darauf einstellen können.
Veranstaltungsorte / Tagungshotels sollen zentral in Deutschland liegen und direkt per Bahn IC/ICE und/oder über BAB anzufahren sein. Der Teilnehmer rechnet die Hotelkosten Übernachtung / Verpflegung / Tagungsräume direkt mit dem Tagungshotel ab, wobei die Buchung über den Veranstalter läuft.
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Zusammenfassung der besonderen Stärken der Arbeitskreise für Architekten und Ingenieure
1.) Nur derjenige kann Mitglied werden, der das Einverständnis der anderen hat.
2.) Dadurch bieten wir ein wettbewerbsfreies Klima innerhalb des Arbeitskreises.
3.) Die Teilnehmer sind immer Inhaber, Geschäftsführer oder Führungskräfte
4.) Wir fördern Netzwerke der Teilnehmer untereinander.
5.) Die Inhalte der Arbeitsgespräche sind vertraulich.
6.) Wir treffen uns zweimal im Jahr als Gruppe.
7.) Jeder kann jederzeit wieder aussteigen. Es gibt für die Teilnehmer keine vertragliche Bindung.
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| Stutensee, 2 Mai 2005 |
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Heinz Maier, Architekt
Eggensteiner Straße 64
76297 Stutensee
Fon: 07244559639
Fax: 07244559638
h.maier@heinz-maier.de
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